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FSME

Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) wird, anders als die Lyme-Borreliose, sofort übertragen. Das heißt, Vorsorge ist (sofern man nicht geimpft ist) hier besonders die Mutter der Porzelankiste. Schließlich kann diese Viruserkrankung nicht nur zu einer ohnehin schon gefährlichen Hirnhautentzündung, sondern auch zu einer Entzündung der Gehirns und des Rückenmarks führen. 

Wer sollte sich gegen FSME impfen lassen?

Die Fallzahlen an Neuerkrankungen mit FSME zwischen 2003 und 2008 belegen, dass es sich bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis um eine seltene Erkrankung handelt - und das, obwohl sie in den Medien hoch präsent ist.

Tatsache jedoch ist, dass eine Erkrankung mit FSME für die betreffende Person verheerende Folgen hat. Sofern Sie sich in einem FSME-Risikogebiet befinden, kann eine Impfung gegen FSME also durchaus sinnvoll sein. Allerdings sollten Sie hierbei einige Punkte beachten:

  • Wohnen Sie in einem FSME-Risikogebiet?
  • Planen Sie eine Reise in ein FSME-Risikogebiet oder in ein Land (bspw. nach Österreich), in dem infizierte Zecken stark verbreitet sind?
  • Halten Sie sich oft in der freien Natur (etwa im Wald) auf?

Viele haben jedoch Angst, dass die FSME-Impfung für Sie nicht verträglich ist. Klinischen Studien zufolge soll der Impfstoff besser verträglich sein, als bei einer Tetanus-Impfung.

Dennoch sollte man genau abwägen und sich von einem Arzt beraten lassen, ob eine FSME-Impfung wirklich sinvoll ist. Zum einen sind - wie bei jeder Impfung - ungewünschte Nebenwirkungen durchaus möglich, zum anderen sollte man überlegen, ob die Angst vor FSME wirklich berechtigt ist. Wenn Sie etwa die oben aufgeführten Fragen mit "Nein" beantworten, sollten Sie sich überlegen, ob Sie unter einer Zecken-Phobie leiden.

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